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Mit ärztlichem Sachverstand zum Erfolg


Sind Sie als Unfallgeschädigter der Meinung, eine Querschnittlähmung ist eine Querschnittslähmung?                  Sie glauben, wenn die Lähmung medizinisch nachweisbar ist, muss die Versicherung in vollem Umfang für Pflege- und Betreuungskosten zahlen?

Weit gefehlt!

Die zuständige Versicherung muss den Schaden und dessen Folgen auch erkennen und nachvollziehen können.

Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass der begutachtende Arzt/Ärztin nicht nur den medizinischen Sachverhalt adäquat beschreibt,sondern auch beachtet, in welchem rechtlichen Rahmen das Gutachten erstellt wird und Verwendung finden soll.

Zu extremen Unterschieden im Ergebnis kommt es, wenn das Sozialrecht SGB VII o. SGB XI statt des Schadenersatzrechtes nach BGB zu Grunde gelegt wird.

Erfolgt die Begutachtung nach dem Sozialgesetzbuch VII oder XI, dann wird ein rollstuhlabhängiger Unfallgeschädigter in der Regel in die Pflegestufe 1 eingestuft und bekommt ca. 220 Euro pro Monat. Für den tatsächlichen Aufwand reicht der Betrag nicht aus.

Erfolgt die Begutachtung jedoch nach den Vorgaben des Schadensersatzrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), dann stehen dem Geschädigten je nach notwendiger Versorgung häufig mehr als 1.000 Euro pro Monat zur Verfügung. Denn hier müssen neben dem Pflege- und Betreuungsaufwand auch die hauswirtschaftliche Versorgung, die Hilfe bei den notwendigen Therapien, die Krankengymnastik, die Benutzung des Stehtrainers, die Wartung des Rollstuhles oder auch die Gartenpflege und die Begleitungsnotwendigkeit im Urlaub erstattet werden.


Fazit:

Ziehen Sie mich als medizinischen Sachverständigen zu Rate – möglichst schon vor dem ersten Regulierungsgespräch.